• Sandra Borkowsky

Umhängeleine Selbermachen - Nähanleitung (Mehrhundeleine)

Aktualisiert: 30. Juni



Mehrhundehalter werden diese Leine wahrscheinlich schon kennen, aber auch bei nur einem Hund kann es sehr praktisch sein, wenn man die Hände frei hat und den Hund umgehängt hat. Gleichzeitig hat man aber auch noch die Möglichkeit mit der Hand den Leinen Teil zu führen, bzw. einzugreifen falls nötig.

Das hier soll nur eine Anleitung von vielen möglichen Varianten sein, so eine Leine zu nähen. Denkbar wäre zum Beispiel auch mit Wirbeln zu arbeiten (super bei mehr als zwei Hunden). weitere Karabiner an den oberen Teil zu nähen, sodass die Leinen auch abgeknipst werden können oder die Leinen ebenfalls verstellbar zu nähen. Auch eine tolle Varianten ist, den unteren Teil mit gummiertem Gurtband zu gestalten (dreht sich dann auch weniger ein, weil es fester ist!)


Viel Spaß!


Benötigte Materialien Diese und viele weitere Materialien findest du im Pfotenprunk® Shop für Selbermacher!

- Polsterung (Hier Pfotenprunk® Softshell Neonorange; alternativ: Airmesh*, (Kunst-)Leder*, Neopren* oder Fleece*) - optional Stecknadeln* / Wäscheklammer* oder Stoffklammern* zum Fixieren - Schneiderschere*

- Garn*; oder als Oberfaden dieses Transparentgarn* - Gurtband (hier: Pfotenprunk® 20mm und 30mm, hellblau) - Verstellschieber in 30mm (Acetal) - Rundring 30mm - Karabiner 16mm 2 Stück - Maßband - 80er Nähmaschinennadel von Schmetz - Feuerzeug*


Wie bei jedem Projekt mit Gurtband ist es auch hier sehr wichtig auf ordentlich abgeflammte Gurtbandenden zu achten. Dafür mehrmals vorsichtig mit dem Feuerzeug über alle offenen Enden gehen und nach Möglichkeit den geschmolzenen Teil leicht andrücken. Wem das mit den Fingern zu heiß ist der kann auch gut einen metallischen Gegenstand dafür nehmen. Die nachfolgenden Schritte werden dir wahrscheinlich schon bekannt vorkommen, wenn du schonmal ein Halsband genäht hast! Zuerst wird der Schieber an ein Ende des breiten Gurtbands genäht (das ist der Teil der später um den Körper gehen soll).

Der Rundring (selbe Größe wie das Breite Gurtband) wird aufgefädelt wie normalerweise der Steckverschluss bei einem Halsband.



Jetzt nur noch das lose Ende ebenfalls durch den Ring fädeln und annähen. Wichtig, unbedingt vorher kontrollieren, dass das Gurtband nicht verdreht ist.

Das war es auch erstmal schon mit dem Umhängeteil. Jetzt kommen die Leinen für deinen Hund bzw. deine Hunde wenn du mehrere an die Leine hängen willst. Karabiner und Gurtband habe ich auf den Größe meiner Hunde angepasst, 16mm. 16mm fände ich aber am Körper zu schmal, deshalb habe ich 30mm und 16mm verarbeitet. Die Karabiner an jeweils ein Ende nähen (da ich zwei Hunde habe, habe ich zwei einzelne Gurtbandstreifen mit 16mm und zwei Karabiner). Am besten eignet sich hier eine dreifache Kreuznaht, die Gurtbandkante kann man schön verstecken indem sie nach innen faltet vor dem Nähen.

Die anderen Seiten der Leinen werden nun an den Ring genäht, nocheinmal drauf achten dass der Umhängeteil und die Leinen sich nicht in die quere kommen und alles schön sortiert ist vor dem festnähen. Auch hier am besten eine dreifache Kreuznaht und das Gurtband vorher zweimal umklappen, damit das Ende versteckt ist.

Das wars auch schon, geht wirklich blitzschnell.

Wenn du möchtest kannst du jetzt noch den Umhängeteil polstern. Wenn dein Softshellstück zu kurz ist kannst du übrigens auch gut stückeln, fällt getragen dann kaum noch auf. In meinem Fall reicht aber ein 100cm Stück, den Verstellbereich lasse ich umgepolstert.


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