• Sandra Borkowsky

Hundehütte & Sideboard 2in1 Selbermachen

Aktualisiert: 10. März 2019


Hundemöbel Selbermachen Fotoanleitung für den Umbau einer Truhe zu einer Hundehütte

Schritt für Schritt mit vielen Bildern erklärt.


Benötigte Materialien

– Truhe, neu oder gebraucht – je nach gewünschter Optik Lack/. Öl/Beize*/Lasur etc. – Dekoteile (Ecken, Scharniere, Schlößer etc.) – Schleifpapier & Schleifvlies – Metallhaftgrundierung – Hammerschlaglack* – Möbelwachs (farblos)* – Pinsel – Lappen – Wellnessfleece* & Ökofüllwatte* für das

Kissen – Schrauben – Möbelgleiter*

Die gezeigten Materialien in der Anleitung sind hauptsächlich von Obi. In der Materialliste habe ich dir die genutzten oder vergleichbare Artikel verlinkt, falls du lieber online bestellen möchtest. Achte bei allen Farben, mit denen dein Hund in Berührung kommen (könnte) auf unschädliche Inhaltsstoffe (Kinderspielzeugtauglich)! Ich habe inkl. Zimmereikosten etwa 170€ für den Umbau ausgegeben und musste alle Materialien erst besorgen. Für einen hochwertiges Sideboard + zwei Hundebetten hätte ich aber wohl deutlich mehr ausgegeben. Hier mal eine Übersicht meiner verwendeten Produkte, dies nur als Info. Lass dich am besten im Baumarkt oder Fachgeschäft beraten, wenn du dir nicht sicher bist.

Zu Beginn das Wichtigste! Eine Truhe. Ich hatte Glück und habe dieses wunderschöne Teil geschenkt über Kleinanzeigen gefunden und sofort abgeholt. (Maße ca. 150x60x60cm) Lasst eurer Fantasie freien Lauf, gerade aus alten Stücken lassen sich tolle Hingucker zaubern. Natürlich könnt ihr auch eine neue Truhe kaufen und diese umbauen, wenn sich nichts Altes finden lässt. Den meisten DIY-Spaß werdet ihr aber mit einer Alten haben.



Jetzt geht es an den Umbau! Hierfür habe ich mir zuerst etwas helfen lassen. In meinem Fall habe ich in einer Zimmerei folgendes erledigen lassen: – außen einmal abhobeln – Einstiegsloch aussägen – Deckelplatte (war nur eine Spannplatte) durch eine Dreischichtplatte ersetzen





Da der Innenbereich nicht gehobelt werden kann und die Lackschicht sehr dick war habe ich mich dafür entschieden sie über zu lackieren. Ich muss dazu sagen, dass lackieren immer meine letzte Wahl ist, weil ich es nie richtig sauber hinbekomme, aber für Innen ist das in Ordnung. In meinem Fall habe ich drei Lackschichten gebraucht. Auf dem Foto ist der Fortschritt während der zweiten Schicht zu sehen.




Selbiges habe ich natürlich auch mit dem Deckel gemacht. Nach den Lackiervorgängen am besten ein paar Tage an einem trockenem Ort auslüften lassen.



Die Außenseite konnte ja zum Glück vom dunklen Lack befreit werden, so konnte ich meine Lieblingsvorgehensweise für Holz nehmen: Lasieren oder Beizen! (Dieses Mal habe ich Lasur verwendet). Daran mag ich so gerne, dass die Maserung erhalten bleibt. Hiervon hat bereits ein Auftrag gerreicht. Nachdem alles gut ausgetrocknet war habe ich die Truhe (außen) noch mit Möbelwachs behandelt. Dadurch wurde das Holz schön weich und

hat nun eine seidig glänzende Oberfläche.


Wer den Truhenlook jetzt noch betonen will sollte sich im Baumarkt nach Dekoteilen umsehen. Ich habe mich für Ecken und Scharniere entschieden. Leider gab es bei uns keine Seitendekoteile ohne Scharnier, wenn ihr welche findet passt das natürlich noch besser! Entweder verwendet ihr die Metallteile wie gekauft oder ihr bearbeitet sie. Für eine Bearbeitung müssen alle Teile zunächst angeschliffen werden, dafür eignet sich z.b. Schleifvlies für Metall.




Dann den Haftgrund auf alle Teile, sowie alle sichtbaren Seiten sprühen. Achtung, die Zeitung klebt gerne auf den Objekten. Wenn möglich, nach dem Lackieren, vorsichtig von der Zeitung nehmen und trocknen lassen.




Achtet auf die empfohlene Trocknungszeit des Haftgrundes bevor ihr den endgültigen Lack auftragt. Nach langem hin und her im Baumarkt bin ich bei diesem coolen Hammerschlageffektlack in Kupfer hängen geblieben. Einfach aufsprühen und der Effekt kommt von alleine. Auch hier alle Teile besprühen und gut trocknen lassen.

Solltet ihr bewegliche Teile verwenden, dann besprüht sie in der Position, in der sie später angeschraubt werden sollen.

Wenn alles gut durchgetrocknet ist anschrauben. Ich habe Schrauben mit rundem Kopf ausgewählt, die passen sehr schön zu meinen Dekoteilen. Und als Bodenschonung, wenn gewünscht, noch Möbelfüßchen aufkleben.

Für das Kissen habe ich Wellnessfleece mit Pfoten bestellt. Diesen habe ich etwas länger und breiter als die Truhe selbst zugeschnitten (einfache Rechtecke) und mit der Overlock zusammengenäht. Eine kleine Öffnung für die Füllung und zum wenden lassen. Befüllt habe ich mit ‚ÖkoTex PES Faserbällchen Füllung‘, die sich bisher als sehr bequem herausgestellt haben. Da das Kissen etwas größer als die Truhe ist und nicht straff gefüllt wurde ergibt sich eine Kulle beim reinlegen, was meine Hunde sehr mögen. Deckel drauf und reinkuscheln 🙂


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