• Sandra Borkowsky

Schnelles Hundebett - Upcycling aus altem Pullover

Aktualisiert: 10. März 2019




Ich bin ein großer Upcycling Fan! Bei vielen Dingen denkt man sich doch, dass sie eigentlich noch zu gut sind um auf dem Müll zu landen. Trotzdem müssen wir uns regelmäßig von alten, kaputten Kleidungstücken und Dekoartikeln trennen, damit das Haus nicht zu überflutet wird. Ich spreche aus Erfahrung 😄! In dieser Upcycling Folge geht es um alte Pullover. Sei es, weil er nicht mehr passt oder weil man sich satt gesehen hat. Vielleicht sind auch die Ärmelsäume abgewetzt? Ganz egal aus welchem Grund du dich von deinem Hoodie trennen willst, dein Hund wird sich freuen wenn du ihm ein cooles Bett draus machst.

Und das brauchst du dafür: Diese und viele weitere Materialien findest du in meinem Shop für Selbermacher! - alter Pullover mit langen Ärmeln - Füllmaterial, zb. Füllwatte* - Nähmaschine - NahttrennerGarn* – Schneiderschere* – (optional: Wäscheklammer oder Stoffklammern* zum Fixieren) TIPP: Je größer dein Hoodie, desto größer natürlich auch das Bett. Die Liegefläche wird später nur etwa so groß, wie der Bereich deines Pullovers ohne Arme und Kapuze! Der von mir verwendete Pullover war ein Long-Hoodie in Größe XS (zur Orientierung!)

Trenne zuerst alle Kordeln, Dekopatches und sonstige Teile ab, die dein Hund ablösen und im schlimmsten Fall auffressen könnte. Wenn du möchtest kannst du auch die Bündchen abschneiden, dann wirkt das Kissen an den Arm-Übergängen später stimmiger. Dieser Schritt ist aber nicht zwingend erforderlich, du kannst auch alle weiteren Schritte mit Bündchen ausführen. Wenn eine Kapuze dran ist, sollte diese auch auf jeden Fall abgeschnitten werden.

Der nächste Schritt ist ein kleines bisschen tricky, schau dir die drei Bilder unten genau an. Am Aufdruck erkennst du, dass der Pullover richtig rum liegt. Einer der beiden Ärmel wird nun durch das Halsloch umgedreht, sodass das die linke (unschöne) Seite sichtbar ist. Dann steckst du den zweiten Ärmel, so wie er ist in den ersten Ärmel.


Zupf die beiden Ärmelenden zurecht, sodass sie direkt aufeinander liegen. (Oder die Bündchenenden, wenn du mit Bündchen arbeitest). Streiche alles glatt und überprüfe noch einmal ob du den vorherigen Schritt korrekt ausgeführt hast, bevor es ans Nähen geht. TIPP: Wenn du sehr unsicher bist, kannst du die Ärmel nun mit Stecknadeln verbinden und sie noch einmal auseinander stülpen. Du solltest nun einen geschlossenen 'Ärmelkanal' (siehe Abbildung zwei Schritte weiter unten) haben. Wenn das der Fall ist, befolge die letzten beiden Schritte erneut, sodass du wieder die beiden Ärmeln ineinander vor dir liegen hast.

Nähe einmal um die Ärmelabschlüsse herum.

Wichtig ist, dass die beiden Ärmel am Saum miteinander verbunden werden, NICHT aber zusammen genäht sind. Du kannst hierfür eine Overlockmaschine nutzen oder einen engen Zickzack nehmen. Bei dehnbaren Stoffen bitte darauf achten, dass der Stoff beim Nähen so wenig wie möglich gedehnt wird! Ich habe es dir hier in einer kleinen Grafik dargestellt, um die Naht zu verdeutlichen:


Stülpe die Ärmel wieder auseinander, jetzt solltest du den oben erwähnten 'Ärmelkanal' 😁 haben! Jetzt geht es an den unteren Pulli-Saum.

Dafür einmal den ganzen Pullover auf links drehen, sodass du die Innenseite vor dir hast. Lege oder stecke die Saumenden aufeinander. Diesmal müssen die beiden Teile miteinander vernäht werden, also das was bei den Ärmeln nicht gewünscht war. Am besten nutzt du auch hierfür einen engen Zickzack-Stich.


Drehe den gesamten Pullover wieder auf die rechte Seite. Links siehst du, wie es nun aussehen sollte. Zwei miteinander vernähte Arme, ein geschlossener Saum unten und ein noch offener Halssaum.


Stecke den Halssaum mit Stecknadeln ab, sodass nur noch eine Öffnung bleibt, die groß genug für deine Hand ist. Fülle das Bett mit einer Füllung deiner Fall, zb. Schaumstoffflocken, Ökofüllwatte, alte Kissen- oder Deckenfüllung. Was auch immer für deinen Hund am besten geeignet ist. Achte darauf, dass überall genug Füllung hinkommt. Am besten drückst du sie etwas straffer nach hinten, als sie später liegen soll, sodass du vorne noch genug Spielraum zum nähen hast. Denk aber daran, dass sich manche Füllungen noch etwas platt liegen, also spare nicht zu viel am Füllmaterial. Die letzte Öffnung schließt du am besten von Hand mit einem Matratzenstich. Ich habe den Armteil flexibel gelassen. Du kannst aber auch die beiden Ecken des unteren Teils mit wenigen Stichen per Hand an den Armen fixieren. Oder einmal um die Ärmel herum, wie du möchtest!


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